Venus® Diamond ONE: Punktet in klinischen Studien

Der neue Farbton für die tägliche Anwendung im Seitenzahnbereich besitzt nachweislich beste ästhetische, mechanische und physikalische Eigenschaf­ten. Studien zeigen die Ergebnisse im Vergleich zu anderen Kompositen.

Die BIEGEFESTIGKEIT im Seitenzahnbereich ist von großer Wich­tigkeit, da vor allem im Seiten­zahnbereich enorme Kräfte wir­ken können. So ist die maximale Kaukraft dort doppelt so hoch wie im Schneidezahnbereich.1 Je hö­her also die Biegefestigkeit ist, desto geringer ist das Risiko von Frakturen und Absplitterungen. Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass auch nach Alterung die Biegefestigkeit eines Komposits auf hohem Niveau erhalten bleibt.

Für den Test2 wurden pro Kom­posit 40 stabförmige Proben (2 x 2 x 18 mm) hergestellt. Die Lichthärtung (> 1.000 mW/cm2) erfolgte mit der Translux Wave Polymerisationslampe (Kulzer). Nach 24-stündiger Wasserlage­rung (37 °C) wurde die Hälfte der Proben zusätzlich einer künst­lichen Alterung durch 10.000 Thermozyklen (5 °C und 55 °C) unterzogen. Die Bestimmung der Biegefestigkeit fand mittels Drei-Punkt-Biegetest statt. Um die Testergebnisse zu verglei­chen, wurden die Statistiken mithilfe von Ein- und Mehrweg-ANOVA und Tukey-Post-hoc-Test (p = 0,05) berechnet.

Im Ergebnis (Abb. 1) zeigte Venus® Diamond ONE nach der künst­lichen Alterung eine statistisch signifikant höhere Biegefestig­keit als Omnichroma (p < 0,001). Die Abnahme der Biegefestigkeit nach Alterung bei Omni­chroma war statistisch signifikant (p > 0,001), während Venus® Diamond ONE keinen statistisch signifikanten Abfall der Biegefes­tigkeit zeigte (p = 0,227). Wie bereits in verschiedenen In-vitro- und In-vivo-Studien weltweit inner­halb des letzten Jahrzehnts, bestätigt die Studie Venus® Diamond damit erneut eine hohe mechani­sche Widerstandsfähigkeit.

Abb. 1: Venus® Diamond ONE zeigt auch nach Alterung eine hohe Resistenz gegen Kaukräfte.

Die ÄSTHETIK wurde mit Farbübereinstimmungstests anhand präparierter standardisierter Klasse I- Kavitäten (2 mm Durchmesser und Tiefe) in Prothesenzähnen (Mondial/Kulzer, Farben B1, A2, C4) überprüft. Die Präparation der Kavitäten erfolgte mit Omnichroma und Venus® Diamond ONE. Nach der Behandlung wurden die Restaurationen polymerisiert und mit Venus® Supra (Kulzer) poliert.

Für den Test3 bewerteten fünf erfahrene Zahnärzte ohne Kenntnis der Produktzugehörigkeit die Farbübereinstimmung der verschiedenen Komposit-Restaurationen anhand des FDI-Kriteriums Farbübereinstimmung und Transluzenz. Zum Vergleich wurde der Mittelwert für alle Farben jedes Komposits pro Zahnarzt verwendet. Die statistische Analyse wurde mittels ANOVA durch- geführt, gefolgt vom Tukey-Test (p = 0,05).

Im Ergebnis (Abb. 2) wurde Venus® Diamond ONE mit 1,8 bewertet, während Omnichroma eine durch- schnittliche FDI-Farbübereinstimmungsbewertung von 2,5 erhielt. Die Farbübereinstimmung des experimentellen Farbtons Venus® Diamond ONE mit den getesteten Farbtönen liegt mindestens auf dem gleichen klinisch akzeptablen Niveau wie bei Omnichroma. Die Farbe ONE fügt sich nahezu unsichtbar in das umgebende Gebiss ein, es ist keine Farbwahl erforderlich. Venus® Diamond ONE ist somit eine universelle Farblösung Restaurationen.


Abb. 2: Venus® Diamond ONE zeigt eine gute Farbübereinstimmung mit verschiedenen Zahnfarben (B1, A2, C4).

Die RÖNTGENOPAZITÄT ist von größter Relevanz für Verbundwerkstoffe und im Speziellen für fließfähige Stoffe.4 Besonders fließfähige Stoffe mit geringer Röntgenopazität haben das Risiko, mit kariösen Läsionen bzw. Sekundärkaries verwechselt zu werden, wenn sie als Hohlraumauskleidung verwendet werden.

Für den Test der Universität Köln4 wurde die Röntgenopazität der fraglichen Verbundwerkstoffe als Prozentsatz der Röntgenopazität von Aluminium gemessen.5 Zum direkten Vergleich wurde eine Röntgenaufnahme aller Proben im Vergleich zu einer Reihe von Aluminiumplatten unterschiedlicher Stärken angefertigt. Danach wurde das Aluminiumäquivalent jedes Verbundstoffs bestimmt.

Im Ergebnis (Abb. 3) wurde die höchste Röntgenopazität für Tetric EvoCeram® (Ivoclar Vivadent) gemessen, gefolgt von Venus® Diamond (Kulzer), Grandio (VOCO) und Filtek Supreme XTE (3M ESPE). Die University of Michigan, USA, vergleicht in ihrer Studie6 Venus® Diamond Flow (Kulzer), Revolution Formula 2 (Kerr), X-flow (Dentsply), Filtek Supreme XTE (3M ESPE) und Tetric Evo-Flow (Ivoclar Vivadent) und kommt zu dem Schluss, dass Venus® Diamond Flow und Tetric EvoFlow die höchste Röntgenopazität aufweisen.

Abb. 3: Exzellente Radioopazität von Venus® Diamond. (Quelle: Finger WJ: Unpublished Report 2008. Data on file.)

(1) Manns A et al. (2020): Comparative study of molar and incisor bite forces regarding deciduous, mixed, and definitive dentition, CRANIO®, DOI: 10.1080/08869634.2020.1732569
(2) Prof. Dr. Dipl. Ing. Nicoleta Ilie, Ludwig-Maximilians-University, Munich, Germany, in: Ilie, N.: Impact of aging on the fl exural strength of novel, experimental resin-based composite restoratives designed for high aes thetics. Test report August 7th, 2020. Unpublished test report. Data on file.
(3) Schweppe J, Utterodt A, Meier C, Eck M, Reischl K: Vergleich von Festigkeit und Ästhetik neuartiger einfarbiger Komposite. J Dent Res 99 (Spec Issue A): Zusammenfassung Nr. 1692, 2020.
(4) Ergücü Z, Türkün LS, Onem E, Güneri P: Comparative radiopacity of six flowable resin composites. Oper Dent. 2010 Jul–Aug;35(4):436-40.
(5) Universität Köln, Röntgenopazität von Harzverbundwerkstoffen, in: Finger WJ: Unpublished Report 2008. Data on file.
(6) University of Michigan, Ann Arbor, USA, in: Yaman P: Unpublished test report 2009. Data on file.

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